AKR in den Medien
Hier finden Sie eine Auswahl an Meldungen und Berichten über die AKR in den Medien.
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Menschenrechte und Religionsfreiheit - letzte Debatte in 2010
In seiner letzten Sitzung im Jahr 2010 vor der Weihnachtspause befasste sich der Deutsche Bundestag mit den Themen „Menschenrechte und Religionsfreiheit.“ Am 17.12.2010 forderten die Volksvertreter mit großer Mehrheit die Bundesregierung auf, „sich weltweit mit Nachdruck für Gewissens- und Religionsfreiheit einzusetzen.“
Auf Beschlussempfehlung des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe wird in der Drucksache 17/4122 „das Menschenrecht auf Religions- und Glaubensfreiheit als politische Herausforderung“ ausdrücklich erwähnt.
In Berlin ist seit 1947 die gemeinnützige „Arbeitsgemeinschaft der Kirchen und Religionsgesellschaften e.V.“ (AKR) beheimatet. Unter dem AKR -Dach versammeln sich viele verschiedene Religionen. Der Vorsitzende der AKR ist der unitarische Pfarrer Martin Schröder.
Er besuchte auf Einladung des FDP- Bundestagsabgeordneten Dr. Stefan Ruppert am 17.12.2010 das Hohe Haus. Der Volksvertreter Dr. Ruppert ist in seiner Fraktion der zuständige Sprecher für Religion. Der Jurist hat im Hochtaunus seinen Wahlkreis.
Im Gespräch mit MIB teilte uns der FDP- Parlamentarier Stefan Ruppert mit: „Religionsfreiheit besitzt für mich als Liberalen einen ganz, ganz hohen Stellenwert.“
Der AKR -Vorsitzende Martin Schröder betonte uns gegenüber: „Religiöse Freiheit bedeutet, den eigenen Glauben leben zu können, ohne im öffentlichen oder privaten Leben dadurch Nachteile zu erleiden.“
Mit Martin Valschanov, dem zuständigen Mitarbeiter für Religion aus dem Büro von MdB- Dr. Ruppert, begab sich der AKR- Vorsitzende Martin Schröder durch die zahlreichen Liegenschaften des Deutschen Bundestages. Vielfältige und nicht eingeplante Gespräche mit Parlamentariern konnten im Hohen Haus durchgeführt werden.
Frau Abgeordnete Christine Buchholz (DIE LINKE) ist in ihrer Fraktion zuständig für Friedenspolitik. Die hessische Volksvertreterin hat Politik und Religion studiert.
Josef Rief (CDU) ist der direkt gewählte Volksvertreter aus Biberach. Er ist Landwirtschaftsmeister von Beruf.
Nach diesen Gesprächen traf man Patrick Meinhardt. Er ist Geschäftsführer einer privaten Nachhilfeschule in Baden-Baden und bildungspolitischer Sprecher seiner Fraktion. Patrick Meinhardt leitet im Andachtsraum des Bundestages sehr oft den Gottesdienst für die Parlamentarier.
In Teheran kam der FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Bijan Djir-Sarai zur Welt. Er ist von Beruf Diplom-Kaufmann und kandiert im Rhein- Kreis Neuss. Mit 11 Jahren kam er nach Deutschland. Das erste Wort, was er hier hörte war „Passport.“ Daher befasst sich der 1995 eingebürgerte Liberale sehr viel mit dem „Passport“. Bei Fragen der Migration und Integration gilt er als Experte weit über die Grenzen seiner Fraktion hinaus.
Zum Abschluss traf der AKR- Vorsitzende noch zwei Parlamentarier aus Berlin, die beide der CDU angehören. Frau Abgeordnete Stefanie Vogelsang vertritt den Wahlkreis Neukölln im Hohen Haus. Ehrenamtlich hat sie sehr viel mit der evangelischen Kirche zu tun. Sie ist Vorsitzende des Behindertensportverein Wohnstättenwerk der Diakonie. Außerdem ist die CDU- Parlamentarierin Berufene der Kreissynode der evangelischen Kirche Berlin-Neukölln.
Dr. Frank Steffel vertritt als direkt gewählter Volksvertreter Reinickendorf im Deutschen Bundestag. Der Diplom-Kaufmann ist Unternehmer von Beruf. Der CDU- Abgeordnete Frank Steffel, der auch Präsident der Reinickendorfer Füchse ist, bekennt sich zur evangelischen Kirche. Dr. Frank Steffel sagte im gemeinsamen Gespräch mit dem AKR- Vorsitzenden und MIB: „Religionsfreiheit ist sowohl eine sehr gute als auch sehr wichtige Angelegenheit. Den hohen Stellenwert, den wir Parlamentarier der Religionsfreiheit zumessen, zeigen ja die vielen Debatten, die wir heute geführt haben.
Hinzu kommen Abstimmungen zu diesem Punkt am heutigen letzten Sitzungstag im laufenden Kalenderjahr. Es gab sogar namentliche Abstimmungen.“ Martin Schröder bezeichnete die Gespräche mit den zahlreichen Volksvertretern aus verschieden Parteien unserem Medium gegenüber als einen „sehr schönen Erfolg für die AKR.“
Volker T. Neef
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Medieninfo Berlin schrieb am 03. Oktober 2010 im Artikel "Autor Hadayatullah Hübsch liest in Berlin" unter anderem:
Der
Schriftsteller Hadayatullah Hübsch lebt in Frankfurt am Main und
befindet
sich momentan in Berlin. Am Samstag, den 2. Oktober 2010,
sprach er als einer
von drei Festrednern zum Festakt zum 100. Jahrestag
der 1. Interreligiösen
Konferenz in Deutschland in Berlin- Grunewald im
St.- Michaels -Heim. Die
„Arbeitsgemeinschaft der Kirchen und
Religionsgesellschaften in Berlin e. V.“
hatte den sich zum Islam
bekennenden Autor eingeladen. Die beiden anderen
Festredner an seiner
Seite waren Prof. Dr. Julius Schoeps und Prof. Dr. Karl-
Josef
Kuschel.
SEINE EXZELLENZ, der Herr Botschafter der Republik
Usbekistan, Herr
Dilshod Kh. Akhatov, beehrte den Festakt durch seine
geschätzte Aufwartung.
Wer Hadayatullah Hübsch jetzt in Berlin zuhören
möchte, hat dazu noch an drei
Terminen Gelegenheit. Er war 8 Jahre
lang Vorsitzender des Verbandes
Deutscher Schriftsteller (VS) in
Hessen, dem Bundesland mit der weltweit
größten Buchmesse mit Sitz in
Frankfurt am Main. Der Autor gilt als einer der
meist gelesenen
lebenden deutsch-sprachigen Schriftsteller.
Text: Volker T. Neef
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15.01.2008, Islam.de
Besuch bei der Religionsbeauftragten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Ingrid Fischbach im Bundestag: „Der Austausch mit anderen Religionen stärkt
den eigenen Glauben"
Seit 1947 gibt es in Berlin die "Arbeitsgemeinschaft der Kirchen und Religions-gesellschaften" (AKR). Generalkonsul a.D. Ahmad Hobohm gehörte zu den
Gründern. Das Ehrenmitglied im ZMD ist der einzige noch lebende Vertreter aus der
Anfangszeit.In der Satzung der AKR heißt es "...in gegenseitiger Achtung ihrer
Eigenständigkeit für die Werte und die Freiheit religiösen Wirkens gemeinsam
einzutreten." Neben der Islamischen Gemeinschaft sind die Buddhistische Gesellschaft,
Johannische Kirche, Mormonen, Quäker, Alt- Katholische Kirche, Unitarier, DML (ZMD-Mitglied) u.a. vertreten.
Vor einigen Wochen empfing die Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften
der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Ingrid Fischbach den amtierenden AKR-Vorsitzenden
Martin Schröder (Pfarrer der Unitarischen Kirche). islam.de wohnte dem Gespräch in
den Diensträumen der Bundestagsabgeordneten bei. Martin Schröder sprach für alle in
der akr vertretenen Religionsgemeinschaften und wies auf "die Vielfalt, die wir
entfalten"
Ingrid Fischbach betonte, der Austausch und der Dialog sei von großer Wichtigkeit.
"Gerade Kinder brauchen Wurzeln. Der Austausch mit anderen Religionen stärkt den
eigenen Glauben", fuhr sie fort.
Die CDU-Politikerin Fischbach war in der über 60-jährigen Geschichte der AKR das erste
Mitglied im Deutschen Bundestag, daß sich über die Arbeitsweise informieren ließ. Der
AKR-Vorsitzende sagte, man sei davon beeindruckt, man wisse das Seitens aller akr-
Beteiligten zu schätzen.
Es dürfe dabei auch nicht vergessen werden, warum es überhaupt zur Gründung
gekommen sei. Als ein Zeichen der Friedfertigkeit der Religionen. Während des zweiten
Weltkrieges hätten nachweislich einige Gründer aufgrund ihrer religiösen Weltan-schauung im KZ gesessen, so Pfarrer Schröder.(Volker-Taher Neef, Berlin)
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